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Von Worten und keinen Worten

Manchmal tut man einem Menschen mit dem, was man sagt weh. Manchmal sind die Worte hart und verletzend. Manchmal sind die Anschuldigungen unbegründet, die Kritik nur dazu bestimmt, den anderen vorzuführen. Manchmal werden die Worte begleitet von bösen Blicken und einer abweisenden Haltung. Solche Worte entstehen leicht im Zorn, in einer unbändigen Wut, der wir Platz schaffen wollen, die sich am besten Luft verschafft, indem wir angreifen. Solche Worte entstehen auch in Zeiten der Verzweiflung, einer Ohnmacht, der wir entrinnen wollen, die wir ausfüllen wollen. Manchmal tut man einem Menschen mit dem, was man nicht sagt weh. Manchmal sind die unausgesprochenen Worte hart und verletzend. Manchmal braucht man begründete Anschuldigungen, Kritik, dazu bestimmt, dem anderen vorzuführen. Manchmal werden unausgesprochene Worte begleitet von mitleidigen Blicken und einer undurchsichtigen Haltung. Solche unausgesprochenen Worte entstehen leicht im Zorn, in einer unbändigen Wut, der wir keinen Platz verschaffen wollen, die sich am besten keine Luft verschafft, weil wir nicht angreifen wollen. Solche unausgesprochenen Worte entstehen auch in Zeiten der Verzweiflung, einer Ohnmacht, der wir entrinnen wollen, die wir ausfüllen wollen. Manchmal tut man einem Menschen mit dem, was man sagt unrecht. Manchmal sind die Worte aus der Luft gegriffen, um zu verletzen. Manchmal sind die Anschuldigungen Verteidigung der eigenen Taten, die Kritik nur dazu bestimmt, den anderen vorzuführen. Manchmal werden die Worte begleitet von bösen Blicken und einer abweisenden Haltung. Solche Worte entstehen leicht im Zorn, in einer unbändigen Wut, der wir Platz verschaffen wollen, die sich am besten Luft verschafft, in dem wir angreifen. Solche Worte entstehen auch in Zeiten der Verzweiflung, einer Ohnmacht, der wir nur entrinnen können, indem wir sie ausfüllen. Manchmal tut man einem Menschen gut, mit dem was man sagt. Manchmal sind ausgesprochene Worte hart und verletzend. Manchmal sind begründete Anschuldigungen der Weg zu einer gut gemeinten Kritik, dazu bestimmt, dem Menschen vorzuführen, wo sein Fehler lag. Manchmal werden Worte begleitet von mitleidigen Blicken und einer klaren Haltung. Solche Worte entstehen leicht im Zorn, in einer unbändigen Wut, der wir Platz verschaffen müssen. Solche Worte entstehen auch in Zeiten der Verzweiflung, einer Ohnmacht, der wir entrinnen müssen, die ausgefüllt gehört. Manchmal tut man gut daran, zu sagen. Manchmal tut man gut daran, zu schweigen. Manchmal regen Worte an und manchmal erzeugen sie Abwehr. Worte, unsere Haltung, alles darf in Zorn und Wut entstehen, um Platz zu schaffen. Worte, unsere Haltung, alles darf in Verzweiflung und Ohnmacht entstehen, der wir entrinnen müssen, die ausgefüllt werden muss. Im Reden und im Schweigen tun wir gut daran, einem Menschen gut zu tun. Die richtige Wahl immer erst dann sicher, wenn sie auf Verständnis stößt. Die richtige Wahl immer erst dann richtig, wenn sie mit Verständnis getroffen ist.
17.8.11 02:05
 



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